04.04.2014
Klassiker der Luftfahrt

Auto & Technik Museum SinsheimZehn Jahre Concorde

Das Auto & Technik Museum Sinsheim feiert ein kleines Jubiläum. Vor zehn Jahren wurde der Überschall-Airliner Concorde für die Besucher zur Besichtigung freigegeben.

Concorde im Auto & Technik Museum Sinsheim

Die Concorde ist einer der größten Besuchermagneten des Museums in Sinsheim. Foto und Copyright: Auto & Technik Museum Sinsheim  

 

Genau am 2. April 2004 öffnete das Museum die Concorde für die Besucher. Seither haben über fünf Millionen Menschen die ehemalige F-BVFB der Air France besichtigt, gut eine Million mehr, als jemals mit einer Concorde geflogen sind. Nur zwei Concorde wurden von Air France nach der Außerdienststellung im Jahr 2003 an Museen außerhalb Frankreichs gegeben. Den Sinsheimern ermöglichte der Empfang des Flugzeugs ein einzigartiges Ensemble. Denn auch eine Tupolew Tu-144, das russische Gegenstück zu dem Mach-2-Airliner, befindet sich in dem Museum.

Concorde und Tu-144 in Sinsheim

Zusammen mit der Tupolew Tu-144 bildet die Concorde ein einmaliges Duo der beiden Überschall-Airliner. Foto und Copyright: Auto & Technik Museum Sinsheim  

 

Die Concorde des Museums trägt die Seriennummer 7 wurde am 8. April in die Flotte der Air France aufgenommen. Insgesamt 14771 Stunden war sie bei 5473 Flügen in der Luft. Zu ihrem letzten Flug startete sie am 24. Juni 2003 in Paris. Nachdem sie über dem Atlantik zum letzten Mal auf über Mach 2 beschleunigt hatte, nahm sie Kurs auf den Baden-Airpark bei Karlsruhe zu ihrer finalen Landung. Nach aufwändiger Demontage wurde sie später per Tieflader und Schiffstransport über den Rhein zum Auto & Technik Museum Sinsheim gebracht.



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