14.08.2014
Klassiker der Luftfahrt

Erfolg für das Dornier Museum Friedrichshafen Besucherrekord bei den Do-Days

50 Oldtimer-Flugzeuge und als Höhepunkt der Überflug eines Airbus A380 der Lufthansa ließen die fünfte Auflage der Do-Days zu einem vollen Erfolg für den Veranstalter werden.

DoDays Friedrichshafen 2014 Halle Vorfeld und Zuschauer

Die Do-Days 2014 lockten eine Rekordzahl von Besuchern zum Dornier-Museum in Friedrichshafen Foto und Copyright: Dornier Museum Friedrichshafen  

 

Dieses Jahr ist ein besonderes Jahr für das Dornier Museum Friedrichshafen. Es feiert das Jubiläum "100 Jahre Dornier". Dementsprechend groß waren auch die Erwartungen der Zuschauer an die fünfte Auflage der Do-Days des Museums. 50 Flugzeuge waren der Einladung des Museums gefolgt. Einige der Oldtimer waren nur am Boden zu sehen, andere in der Luft, und wieder andere waren als fliegende Botschafter bei Rundflügen unterwegs. Die Rundflüge waren zum Teil mehrere Stunden im Voraus ausgebucht. Neben der obligatorischen Do 24 ATT von Iren Dornier und einer größeren Zahl von Do 27 war auch ein Alpha Jet der Flying Bulls, eine Sikorsky CH-53 der Bundeswehr, eine Chance Vought F4U Corsair, eine Junkers Ju 52, eine de Havilland Dove, eine Antonow An-2, eine Piper PA-18 Super Cub und eine North American P-51 Mustang am Bodensee vertreten.

Als Überraschungsgast hatte die Lufthansa einen Airbus A380 für einen Überflug zu den Do-Days nach Friedrichshafen geschickt. Bertold Porath, Direktor des Dornier Museums, sagte: "Ein Überflug des Airbus A380 als größtes und schwerstes Passagierflugzeug der Welt ist für uns etwas ganz Besonderes. Denn der Vorfahre dieses Flugzeugs ist das von Claude Dornier gebaute Flugschiff Do X, das vor über 80 Jahren als erstes Großraumflugzeug vom Bodensee in die Welt flog!"

Im letzten Jahr waren 7000 Besucher zu den Do-Days gekommen, im Jubiläumsjahr 2014 zählten die Veranstalter 9650 Besucher, so viel, wie bei keiner der vier vorangegangenen Veranstaltungen.

V. K. Thomalla
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