01.08.2017
Klassiker der Luftfahrt

A6M Zero kehrt zurück nach Japan

Im Juni startete nach über 70 Jahre das erste mal eine Zero von japanischem Boden, die erstmals auch von einem japanischen Piloten geflogen wurde.

Der Warbird gehört dem japanischen Geschäftsmann Masahide Ishizuka, der ihn 2008 für ca. 2,7 Millionen Euro erwarb. Der Pilot, Kazuaki Yanagida, wurde eigens in den USA auf der Zero ausgebildet. Die Zero wird dauerhaft in Japan bleiben und soll öfters der Öffentlichkeit vorgeführt werden. Dem in Australien lebenden japanischen Geschäftsmann, war es wichtig, dass besonders junge Menschen diesen Teil der Geschichte des Landes, während des Zweiten Weltkriegs, nicht vergessen. Daher kaufte er im September 2014 die Mitsubishi A6M.

Bereits 1978 und 1995 flogen aus Amerika ausgeliehene Zeros in Japan, doch immer nur für kurze Besuche. Die Einmot ist derzeit auf der dortigen Kanoya Martime Self Defense Base stationiert von der aus schon über 70 Jahre zuvor  die Japaner mit der Mitsubishi flogen. Es bleibt abzuwarten, ob es nun in Japan eine stärkere Warbird Bewegung geben wird.

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Philipp Prinzing


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