Supermarine Spitfire gegen Messerschmitt Bf 109 Supermarine Spitfire gegen Messerschmitt Bf 109

Im Ringen um die Luftherrschaft spielten im Zweiten Weltkrieg Jagdflugzeuge die entscheidende Rolle. Die Industrie auf deutscher und alliierter Seite befand sich im ständigen Wettbewerb um kleine und kleinste Vorteile ihrer Flugzeugkonstruktionen. Das Beispiel des technischen Wettlaufs zwischen der Messerschmitt Bf 109 und der Supermarine Spitfire macht dies deutlich.

Die Bf 109 E flogen nach der Luftschlacht um England auch in Nordafrika. Diese 1941 über dem Mittelmeer aufgenommene E-7/Trop gehörte zur I./JG 27. Foto und Copyright: KL-Dokumentation
Die Spitfire Mk. II und Bf 109 E standen sich während der Luftschlacht ständig gegenüber. Beide Jäger wiesen spezifische Vor- und Nachteile auf. Die Spitfire besaß Vorteile im Handling. Foto und Copyright: KL-Dokumentation
Das Pfund der Bf 109 war ihr DB-601-Direkteinspritzermotor. Der Merlin der Spitfire vertrug keine negativen g-Belastungen. Foto und Copyright: KL-Dokumentation
Die Bf 109 war kompakter und leichter als die Spitfire. Bis zu mittleren Geschwindigkeiten flog sie sehr agil, jedoch stiegen bei hoher Geschwindigkeit die Ruderkräfte überproportional stark an. Foto und Copyright: KL-Dokumentation
Eine Bf 109 E-1 des JG 51 kurz vor dem Feindflug. Ein Handicap des deutschen Jägers war seine geringe Reichweite. Die Spitfire war in dieser Hinsicht nicht besser. Sie besaß zwar einen größeren Tank, doch ihr Merlin verbrauchte deutlich mehr Treibstoff als der DB 601. Foto und Copyright: KL-Dokumentation
In der Seitenansicht zeigt sich der aerodynamisch verbesserte Straak der Bf 109 F im vorderen Rumpfsegment. Die F galt vielen Piloten als die ausgewogenste Version der Bf 109. Zeichnung: Redemann
Die Spitfire Mk. XIV flogen mit leistungsstarken Griffon-Motoren. Ihre Kühler wurden automatisch von Thermostaten gesteuert. Foto und Copyright: KL-Dokumentation
Ein großes Plus der Spitfire war, dass sie im Luftkampf enger kurven konnte. Dabei zeigte sie den Piloten durch Schütteln frühzeitig an, wenn ein Strömungsabriss drohte. Foto und Copyright: KL-Dokumentation
Diese Zeichnung zeigt die Shilouette einer Spitfire Mk. Vb. Sie war zwar nicht die leistungsstärkste, aber dennoch die meistproduzierte Version des britischen Jägers. Zeichnung: Redemann
Schon an ihrer massigeren Motorhaube für den Griffon, die nicht mehr so glatt wie bei den Vorgängerversionen straakt, ist die Spitfire Mk. XIV zu erkennen. Foto und Copyright: KL-Dokumentation
Das Cockpit der Spitfire. Die geblasene Haube der Spitfire erleichterte die Luftraumbeobachtung ungemein. Foto und Copyright: KL-Dokumentation
Im Cockpit der Bf 109 hatten die Piloten alle Instrumente gut im Blick. Allerdings waren die Platzverhältnisse sehr beengt. Die dicken Streben der Verglasung schränkten das Sichtfeld ein. Foto und Copyright: KL-Dokumentation
Glück im Unglück: Der Pilot dieser Bf 109 E konnte noch am Strand notlanden. Der deutsche Jäger litt an seiner geringen Tankkapazität, die bei der Luftschlacht um England nur kurze Kampfzeiten über der britischen Insel erlaubte. Foto und Copyright: KL-Dokumentation
Die Bf 109 G-14, hier eine Aufklärerversion R2, war nach der G-2 die meistgebaute Bf-109-Version. Sie wurde von dem DB 605 AM antgetrieben und besaß unter anderem ein vergrößertes Holzleitwerk. Die sogenannte Erla-Haube war bei ihr Standard. Foto und Copyright: KL-Dokumentation

Klassiker der Luftfahrt 2/2019

Klassiker der Luftfahrt
2/2019
07.01.2019

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