27.04.2016
Klassiker der Luftfahrt

Lockheed Super ConstellationSpendenaufruf für Super Constellation Projekt

Bereits im September 2014 hat das australische Qantas Founders Museum eine herrenlose Lockheed Super Constellation erworben. Inzwischen ist viel passiert und der Airliner wurde demontiert und sicher eingelagert. Jetzt sammelt das Museum Spenden für den Wiederaufbau.

Die Viermot stand in den vergangenen 25 Jahren im Freien auf dem Manila International Airport auf dem Philipinen. Als die Mitglieder des Museums auf sie aufmerksam wurden, war von ihrem einstigen Glanz nur noch wenig zu sehen. Das Klima hatte der Substanz des Fliegers nicht gut getan. Im Rahmen einer Auktion erwarb das Qantas Founders Museum die Maschine für wachsende Sammlung in Longreach/Australien. 

Heimreise auf dem Seeweg

Nach einer gründlichen Inspektion entschloss man sich dazu, dass die Connie zerlegt werden sollte und auf dem Seeweg in ihre neue Heimat verschifft wird. Mehrere Teams von Freiwilligen begannen schnell mit der Demontage, da der Flughafenbetreiber das Gelände wieder nutzen wollte. Ein erster großer Schritt war, dass man die Maschine aus dem matschigen und weichen Untergrund hob, um sie zu stabilisieren. Weitere Bauphasen waren das Entfernen der Tragflächen und des Hecks. Nach Abschluss der Arbeiten wurden die einzelnen Segmente auf Tieflader verladen und in eine nahe gelegene Lagerhalle gebracht. Dort ist sie jetzt sicher untergebracht und wird auf den Abtransport nach Australien vorbereitet.

Das Qantas Founders Museum hat nun eine Spendenaktion gestartet, um die nötigen Mittel für den Transport und den Wiederaufbau zu sichern. Nötig sind dafür rund 1,5 Millionen Australische Dollar.  Sobald die Mittel aufgebracht sind und die Connie in Australien ist, wird sie für die statische Ausstellung hergerichtet. 

Neben der Super Constellation sind im Museum noch eine ehemalige Qantas Boeing 746, eine Boeing 707, eine Douglas DC und ein Catalina Flugboot zu finden. 



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