24.08.2017
Erschienen in: 06/ 2012 Klassiker der Luftfahrt

Marineflieger (Teil 3) Weitere Versionen und Kunden

kl 08-2013 Fairey Firefly (05)

Die Trainer­version T.1 nutzte ein zweites Cockpit für den Fluglehrer. Foto und Copyright: KL-Dokumentation  

 

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Schließlich sind noch die Trainerversionen der Firefly zu nennen. Sie erhielten als Umbauvarianten statt des Beobachtersitzes ein hochgesetztes hinteres Cockpit für den Fluglehrer. Die Flügelbewaffnung der Trainer wurde auf nur zwei Bordkanonen reduziert. Ab September 1947 wurden 34 Mark 1 zur T.1.-Trainervariante umgerüstet. 1949 folgten T.2 mit kreiselstabilisierten Zielvisieren in beiden Cockpits. Die T.3 entstand 1951 aus umgebauten F.R.1 und hatte kein hochgesetztes hinteres Cockpit, denn mit ihr wurden hinten sitzende Beobachter für die U-Boot-Jagd geschult. Ab Juli 1954 standen Trainer auf Basis der Mark 7, die T.7, zur Verfügung.

Die letzten Versionen dieses Trägerflugzeugs waren unbemannte Zieldrohnen mit der Bezeichnung U.8 und U.9. Außer umgebauten Mark 7 wurden auch neue Flugzeuge für diese Rolle gebaut, 1956 schließlich die letzte Firefly von 1700 Exemplaren; sie trug die Kennung WP354.

Die letzten britischen Firefly waren bis etwa 1961 auf Malta als Zieldrohnen im Einsatz. Auf den britischen Trägern wurden sie von der Fairey Gannet abgelöst. Zu den Betreibern des Trägerflugzeugs zählte eben dem britischen Royal Navy Fleet Air Arm vor allem Kanada, das zwischen 1946 und 1954 insgesamt 65 U-Boot-Jäger Firefly A.S.5 im Einsatz hatte. Außerdem betrieben Australien, Indien, Thailand, Schweden und die Niederlande Fairey Firefly. Äthiopien erwarb gebrauchte Flugzeuge der Version Mark 1 in Kanada, die teilweise in den neunziger Jahren als Museumsstücke wieder den Weg nach Kanada zurück fanden.


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Sebastian Steinke
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