26.09.2013
Klassiker der Luftfahrt

Newark Air Museum Rettung der letzten Monospar

Das Newark Air Museum baut eine General Aircraft Monospar ST-12 wieder auf. Sie ist das letzte Exemplar dieses zweimotorigen Flugzeugs aus den frühen 30er Jahren.

Monospar ST-12 Panel

Jede Menge Detailarbeit ist bei der Restaurierung der Monospar ST-21 gefragt. Kürzlich wurde das Instrumentenbrett angepasst. Foto und Copyright: Heeley  

 

Hunderte Arbeitsstunden haben die Restaurateure bereits in die Monospar ST-12 investiert. Das Stahlrohr-Rumpfgerüst ist inzwischen komplett aufgearbeitet. Der Einbau der Ausrüstung hat begonnen. Zuletzt wurde das Instrumentenbrett und die Einbauten für das Gepäckfach hinter der Kabine angepasst. Im nächsten Jahr dürfte der Tiefdecker fertig werden.

Monospar ST-12 Gepäckfach

Auch die Einbauten für die Gepäckablage hinter der Kabine der Monospar ST-12 wurden erledigt. Foto und Copyright: Heeley  

 

Die Monospar-Familie leichter zweimotoriger Flugzeuge wurde ab 1929 von dem Schweizer Helmut Stieger konstruiert. Er war zugleich der Geschäftsführer der seinerzeit in England gegründeten Entwicklungsfirma Monospar Ltd.. Die Tiefdecker zeichneten sich unter anderem durch eine von Stieger entwickelte, einfache Flügelbauweise aus. Die erste Monospar wurde bei Gloster Aircraft gefertigt und getestet. Nach der Erprobung übernahm die neu gegründete General Aircraft Ltd. die Fertigung. Insgesamt wurden knapp 50 Monospar verschiedener Versionen gebaut. Eine ST-10 gewann 1934 das King´s Cup Air Race mit einer Schnittgeschwindigkeit von 216 km/h. Die Monospar ST-12 des Newark Air Museums trug früher die Kennung VH-UTH. Sie gehörte zu mehreren Flugzeugen, die in den 30er Jahren nach Australien exportiert wurden.



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