17.10.2014
Klassiker der Luftfahrt

National Air & Space MuseumHe 219 A-2 Uhu ist bald komplett

Die Restaurierung der Heinkel He 219 A-2 Uhu beim National Air & Space Museum geht in die Endphase. Wohl im kommenden Jahr dürfte der deutsche Nachtjäger komplett im Udvar-Hazy Center zu sehen sein.

He 219 Rumof im NASM

Der Rumpf der Heinkel He 219 A-2 ist im Udvar-Hazy Center des NASM schon seit längerem perfekt restauriert zu sehen Foto und Copyright: NASM  

 

Nachdem der Rumpf der He 219 A-2 und ihre DB-603-Motoren bereits seit längerem perfekt restauriert in der Ausstellung stehen, sind auch die Arbeiten an den Flügeln bereits seit Mitte Juli weitestgehend abgeschlossen. Inzwischen wurden sie auch im korrekten Tarnschema lackiert. Nun steht die Vereinigung mit dem Rumpf an. Es kann davon ausgegangen werden, dass sämtliche Arbeiten 2015 abgeschlossen werden können.

Tragflügel der He 219 A-2

Die Tragflügel der He 219 wurden von den Restauratoren des NASM bereits im Juli fertiggestellt. Inzwischen erhielten sie auch ihr Tarnschema. Foto und Copyright: NASM  

 

Die He 219 A-2 des NASM flog einst beim Nachtjagdgeschader 1 in Dänemark. Beim Kriegsende wurde sie zunächst nach Cherbourg geflogen, um von dort auf der britischen HMS Reaper zusammen mit weiteren Beuteflugzeugen in die USA verschifft zu werden. Bis ins Jahr 1946 wurde die hochmoderne Heinkel am Freeman Field im US-Bundesstaat getestet. Später wurde sie eingelagert. Nun wird sie die einzige komplette und restaurierte He 219 weltweit sein. Außer diesem Exemplar ist nur noch eine weitere He 219 bekannt. Sie wurde 2012 nahe dem dänischen Hirtshals aus der See geborgen. Das Wrack befindet sich derzeit in Alborg in einem Konservierungsprozess und soll ebenfalls restauriert werden, sofern die notwendigen Finanzen für die aufwändigen Arbeiten beschafft werden können.



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