04.08.2017
Erschienen in: 01/ 2015 Klassiker der Luftfahrt

Flotte Gina (Teil 3) Versionen Fiat G.91

Fiat baute vier G.91-Prototypen und 27 Vorserienmaschinen. Von letzteren dienten einige als G.91PAN (für Pattuglia Acrobatica Nazionale) bei der Kunstflugstaffel Frecce Tricolori. Die G.91A (vergrößerte Tragfläche mit Vorflügeln) blieb ein Einzelstück und wurde später zu einer G.91R/1 umgerüstet. Diese Variante erhielt die charakteristische Aufklärernase für drei Vinten-Kameras.

Fiat fertigte 22 Exemplare der G.91R/1 sowie 25 G.91R/1A (mit verbesserter Navigationsausrüstung) und 50 G.91R/1B (mit modifiziertem Fahrwerk und verstärk-ter Zelle). Als Nächstes kam die G.91R/3, da Frankreich seine bestellten G.91R/2 storniert hatte. In Turin liefen 50 Flugzeuge vom Band, während Dornier 295 baute. Die R/3 verfügte über zwei 30-mm-Kanonen statt der vier Maschinengewehre sowie über eine geänderte Avionik. Von der G.91R/4 produzierte Fiat 50 Einheiten. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um eine G.91R/3 mit der Bewaffnung der G.91R/1. Nicht verwirklicht wurde die mit einer vergrößerten Tragfläche ausgestattete G.91R/5 für Norwegen. Von der zweisitzigen G.91T entstanden zwei Prototypen, 101 G.91T/1 sowie 66 G.91T/3 (44 bei Fiat, 22 bei Dornier).  Die letzte Variante der „Gina“  war die zweistrahlige G.91Y, von der 67 Exemplare entstanden. Das Muster flog in Italien bis zum 26. November 1994.


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Patrick Hoeveler


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