20.04.2017
Klassiker der Luftfahrt

Erste Generation moderner Bomber (Teil 4) Die Produktion der Dornier Do 17

Völlig exakt lässt sich die Zahl der insgesamt gefertigten Do 17 nicht belegen. Nach heutigem Stand wurden zwischen 1936 und 1940 über 2100 Exemplare gefertigt, einschließlich 105 Do 215. Bei Dornier waren die Standorte Oberpfaffenhofen, Aubing, Friedrichshafen und Wismar in die Produktion eingebunden. Dennoch lieferte Dornier selbst nur knapp die Hälfte aller Do 17. Die anderen produzierten die Henschel Flugzeugwerke in Kassel, der Hamburger Flugzeugbau (HFB) und die Siebel Flugzeugwerke in Halle in Lizenz. Weitere etwa 50 Do 17 K entstanden im jugoslawischen Kraljevo als Lizenzbauten. Mit 913 Flugzeugen war die Do 17 Z, die technisch und leistungsmäßig gegenüber den Vörgängerinnen einen wesentlichen Sprung nach vorn brachte, die meistgebaute Version. Heute existiert keine Do 17 mehr. Letztes Fragment ist ein Seitenleitwerk im RAF-Museum in London.


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