15.08.2017
Klassiker der Luftfahrt

Dornier Do 27Abschluss der Arbeiten naht

Am 13. August feierte das Team des Projekts "Save a Dornier" einen Meilenstein. Erstmals wurde der 6-Zylinder-Boxer wieder gezündet. Markus Rheinländer, Leiter des Projekts, war äußerst zufrieden mit dem ersten Motorenlauf.

Dornier Do 27_D-EKFG_Rheinländer

Mitte August wurde der Motor der D-EKFG erstmals wieder gestartet. Foto und Copyright: via Rheinländer  

 

2015 wurde die Do 27, D-EKFG, vor einer drohenden Verschrottung bewahrt und mit Hilfe des Vorbesitzer, Freunden aus der Do-Szene und Quax Verein flugfähig gemacht und für eine komplette Restaurierung nach Paderborn überführt. Genau zwei Jahre nach Beginn der Restaurierung wurde nun der Motor wieder gestartet. 

Alle Tests liefen zur Zufriedenheit des Teams. Nun werden noch die neu bespannten Landeklappen und Querruder lackiert, das neue Funkgerät eingebaut, und alle für die Zulassung notwendigen Papiere erstellt.

Am 16.-17.09. wird sie dann bei den Quax Hangartagen und Do 27 Fly-In in Paderborn zu sehen sein. Sie trägt die exakte Lackierung der ersten Do 27 der spanischen Luftwaffe. Die Lackiervorlagen stammen aus dem Luftwaffenmuseum Madrid. Die Idee zur Lackierung entstand nach dem Besuch des spanischen König Felipe in Paderborn. Er hat selber die Pilotenausbildung durchlaufen, kennt daher die Do 27 und befürwortet dieses Projekt.

Entstanden ist die Do 27 nach einer Ausschreibung der spanischen Luftwaffe als Ersatz für den Fieseler Storch. Die Do war zudem das erste deutsche Flugzeug, welches nach dem Zweiten Weltkrieg in Serie gebaut wurde. Nach Abschluss der Restaurierung wird die D-EKFG eine Reise durch Spanien antreten und so die Geschichte lebendig halten.



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