31.03.2016
Klassiker der Luftfahrt

Lockheed VC-121 ConstellationDie erste Air Force One

Nach über einem Jahr der Vorbereitung hat die Firma Dynamic Aviation einen großen Erfolg erzielt. Die Lockheed VC-121A Constellation "Columbine II" ist von Arizona zu ihrem neuen Zuhause in Virginia geflogen. Die Maschine diente einst Präsident Eisenhower als Transportmittel und hatte erstmals das Callsign "Air Force One"

Die Columbine wurde nach einem über vier Stunden dauernden Flug von dem begeistertem Publikum in Empfang genommen und die Crew und Piloten mit Applaus begrüßt. Ein starker Rückenwind hatte dafür gesorgt, dass die Maschine rund eine halbe Stunde vor dem eigentlich Zeitpunkt eintraf. Die Besatzung nutze diesen Vorsprung um noch einige Runden über dem kleinen Flugplatz zu drehen, bevor sie butterweich auf der schmalen Piste aufsetzte. 

Dem Flug war eine über ein Jahr dauernde Vorbereitung vorausgegangen. Dabei wurde das Präsidenten-Flugzeug gründlich durchgecheckt, Bauteile überholt und teilweise ausgetauscht. Eine Crew für die Überführung musste ebenfalls organisiert werden, doch das gestaltete sich relativ einfach. Der Vorbesitzer der Maschine war Lockie Christler, der hatte sie einst von seinem Vater geerbt hatte. Christler verfügt über mehr als 500 Stunden auf der Connie und eignete sich daher wunderbar für den Flug. 

Der neue Besitzer, die Firma Dynamic Aviation wird die Columbine nun im extra für sie gebauten Hangar einer gründlichen Restaurierung unterziehen. Geplant ist sie zukünftig auf Flugtagen in den USA der breiten Öffentlichkeit vorzustellen und die Geschichte der "Ersten Air Force One" zu bewahren. 



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