08.05.2017
Klassiker der Luftfahrt

Bild der Woche KW 19/2017Heinkel He 51

Die Heinkel He 51 war der erste Jagdeinsitzer der in den frühen 1930er Jahren noch getarnten Luftwaffe. Noch bis in die ersten Kriegsjahre hinein wurde sie für verschiedene Aufgaben genutzt.

Heinkel He 51 auf Schwimmern

Die He 51 B bot die Möglichkeit, sie in kurzer Zeit vom Radfahrwerk auf Schwimmer umzurüsten. © Foto: KL-Dokumentation  

 

Schon 1932 hatte Heinkel in Rostock den Jagd-Doppeldecker He 49 entwickelt. Nachdem er das Flugzeug vorgestellt hatte, bekam er den Auftrag zur Lieferung von zunächst zehn in bestimmten Details verbesserten Exemplaren, die die Bezeichnung He 51 erhielten. Sie waren ab 1933 die ersten Jäger der damals noch als „Reklamestaffel Mitteldeuschland“ getarnten Keimzelle der neuen deutschen Luftwaffe.
Die He 51 entstand in Gemischtbauweise und besaß eine maximale Startmasse von 1,9 Tonnen. Sein 750 PS starker BMW VI beschleunigte den Jäger im Horizontalflug bis auf 330 km/h. Die Reichweite betrug 390 Kilometer. Bewaffnet war die He 51 mit zwei 7,9-mm-MG 17.

Insgesamt lieferte Heinkel über 200 He 51 aus. Der ersten Serienversion He 51 A folgte die B-Version mit einer leicht verstärkten Zelle. Eine Besonderheit der He 51 B war ihre schnelle Umrüstbarkeit vom Radfahrwerk auf Schwimmer. Die Schwimmervariante, die auch unser Bild der Woche zeigt, wurde verschiedentlich schon als He 51 W bezeichnet. Die C-Serie konnte auch als Erdkampfflugzeug mit vier Bombenträgern eingesetzt werden.

Technisch war die He 51 schnell überholt. Dennoch wurde sie weiter zur Schulung und für andere Aufgaben abseits der Front eingesetzt. Erst 1943 wurde die letzte He 51 ausgemustert. <-->



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