07.03.2014
Klassiker der Luftfahrt

Nachbau beim AviodromeSpijker V.2 entsteht neu

Das Aviodrome im niederländischen Lelystad baut eine Spijker V.2 nach. Der Nachbau des Doppeldeckers aus dem Jahr 1917 soll Teil einer Ausstellung zur Luftfahrt zum Ersten Weltkrieg werden, die ab dem 29. Mai 2014 zu sehen sein wird.

Spijker V.2 der niederländischen Marineflieger

Die Spijker V.2 flog unter anderem bei den niederländischen Marinefliegern. Foto: Sammlung Jones  

 

Die Replika der zweisitzigen Spijker V.2, die zur Zeit des Ersten Weltkriegs in den neutralen Niederlanden als Militärtrainer und Beobachtungsflugzeug entwickelt wurde, entsteht auf der Basis eines amerikanischen Bausatzes. Das Original flog erstmals im März 1917. Die Automobil- und Flugzeugfabrik Trompenburg in Amsterdam hatte die Spijker V.2 entwickelt. Schon 1915 hatte Trompenburg die Nederlandse Vliegtuigenfabriek aus Soesterberg übernommen. Insgesamt wurden 78 Spijker V.2 für die niederländische Luftwaffe, die Marineflieger und die Ostindien-Truppen produziert. Die Flugzeuge blieben bis 1924 im Einsatz.

Den Antrieb des Doppeldeckers, dessen tragende Struktur in Holzbauweise entstand, besorgte ein Thulin-Sternmotor mit 80 PS Leistung. Auch der Nachbau wird einen Motor dieses Typs erhalten. Das Aviodrome besitzt bereits einen Motor dieses Typs. Dieses Exemplar mit der Seriennummer 331 war einst in einer Spijker V.2 der niederländischen Marineflieger montiert, die die Kennung C-16 trug. Der Nachbau soll dieses Flugzeug mit dessen Originalmotor repräsentieren. Die Baufortschritte können Besucher des Aviodrome im Hangar T-2 verfolgen.



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