07.12.2009
Klassiker der Luftfahrt

LHT Starliner-Restaurierung: Befundung abgeschlossenLufthansa Super Star: Befundung abgeschlossen

Lufthansa Technik hat ein Jahr nach der Übernahme die Befundung ihrer Lockheed L-1649A Super Star, die in Auburn, USA, flugfähig wieder aufgearbeitet wird, weitgehend abgeschlossen. Ab April 2010 soll die eigentliche Restaurierung hochlaufen, nachdem derzeit Engineering, Zulassung und Teilebeschaffung im Mittelpunkt stehen.

Die Strukturkontrollen im Hangar in Auburn seien ein gutes Stück vorangeschritten, viele Komponenten seien in den Werkstätten, teilte Lufthansa Technik mit. Heute präsentiere sich das Flugzeug komplett verpallt und um seine Fahrwerke „erleichtert“, die sich zur Überholung in der Hamburger Fahrwerkswerkstatt von Lufthansa Technik befänden. Ein Teil der Rumpf-Außenhaut sei entfernt worden, um die derzeit laufenden Strukturkontrollen zu erleichtern.

Im November 2008 sei die L-1649A mit dem Kennzeichen N7316C noch auf ihren eigenen Fahrwerken über die Startbahn des Auburn-Lewiston Airport zu ihrem Instandsetzungshangar gerollt. Zuvor habe sie viele Jahre im Freien, auf dem Privatgelände des Vorbesitzers, gestanden. Kurz nach ihrer Hangarierung hätten unter optimalen Bedingungen die Instandsetzungsarbeiten an der künftig weltweit einzigen, wieder flugfähigen Lockheed L-1649A Super Star begonnen.

Das Team, das in Auburn im amerikanischen Bundesstaat Maine an der Restaurierung der Lockheed Super Star L-1649A arbeite, habe die Befundung weitgehend abgeschlossen. Deshalb werde die Produktionskapazität im Hangar in Auburn ab sofort bis zum April 2010 auf rund ein Drittel gedrosselt. Während in Auburn in den nächsten Monaten nur ein Kernteam lokaler Mitarbeiter weiter arbeite, gehe es mit den Arbeiten im Bereich Engineering, Zulassungsprozesse und Materialbeschaffung weiter. Damit sei der zügige Hochlauf der Produktion im April 2010 gewährleistet.

In diesem Zusammenhang werde auch die Rolle der aktiven Mitarbeiter im Restaurierungsprozess gestärkt. Projektleiter Peter Struck habe vorgeschlagen, seine Position durch einen internen Manager zu besetzen. Diese Aufgabe habe mit sofortiger Wirkung Dean Raineri übernommen, der zurzeit das Projekt A380-Einführung leite. Er werde von Peter Struck unterstützt, der auch künftig nach Erfordernis für das Projekt zur Verfügung stehen werde.



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