28.05.2013
Klassiker der Luftfahrt

Rundflug der Eagle Squadron

Mit einem Rundflug über frühere US-Flugplätze in Großbritannien ehrten gestern historische Flugzeuge jene US-Piloten, welche im Zweiten Weltkrieg von hier aus gegen Nazi-Deutschland kämpften.

Gemeinsam mit dem "Flaggschiff", der Boeing B-17 Flying Fortress "Sally B", bildeten eine Hawker Hurricane X, Supermarine Spitfire Mk. I, Republic P-47G Thunderbolt und die North American P-51 Mustang "Princess Elizabeth" die Formation zu Ehren der US-Flieger und -Techniker. Als die B-17 auf dem Gelände des Imperial War Museum Duxford abgehoben hatte, folgten ihr zuerst die Mustang mit einem speziellen Passagier an Bord - USAF-Veteran Clarence "Bud" Anderson - und danach die übrigen Maschinen.

Vor 70 Jahren waren die ersten Einheiten der USAAF (United States Army Air Forces) in Duxford angekommen, und von hier aus flog die 78th Fighter Group zuerst mit Thunderbolts und ab Dezember 1944 mit Mustangs Begleitschutz für US-amerikanische Bomber. Heute befindet sich auf dem Gelände unter anderem ein Museum für alle US-Einheiten und ihre Flugtechnik, die im Krieg in Großbritannien stationiert waren.

Der Flug führte dann über die Bassingbourn Barracks, einst Standort der 91st Bomb Group (B-17) und den Friedhof Cambridge American Cemetery in Madingley, wo zu diesem Zeitpunkt eine Gedenkzeremonie stattfand, zur RAF Mildenhall (heutiger US-Stützpunkt) und schließlich zum Bodney Airfield (352nd Fighter Group). Weiter ging es nach RAF Snetterton Heath (8th Air Force 96th Bombardement Group), RAF Knettishall (388th Bombardement Group), RAF Horham (13th Combat Bombardement Wing und 95th Bombardement Group), RAF Thorpe Abbots (100th Bombardement Group), RAF Halesworth (56th Fighter Group und 489th Bombardement Group) sowie RAF Leiston. Hier war einst Bud Anderson als P-51-Pilot stationiert. Vor der Rückkehr nach Duxford führte der Rundflug noch über RAF Debden (4th Fighter Group) - alles in allem eine würdige Ehrung der amerikanischen "Airmen", die in diesem Krieg ihr Leben gelassen haben-.

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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