21.10.2013
Klassiker der Luftfahrt

Fieseler Storch für Kassel e. V.Motorprobleme sind gelöst

Lange gaben die „Herz- Kreislaufprobleme“ der Fi 156 des Vereins Fieseler Storch für Kassel Rätsel auf. Jetzt wurde die Ursache für die Motorprobleme des Oldtimers vom LTB Dirk Bende am Flugplatz Bonn/Hangelar lokalisiert und behoben.

Fi 156 Storch Kassel

Tausende Arbeitsstunden hat der Verein Fieseler Storch für Kassel in die Restaurierung des Oldtimers gesteckt. Foto und Copyright: Müller  

 

Manchmal steckt der Teufel im Detail. „Eine defekte Tankentlüftung war schuld an den Motorproblemen“, sagt „Motormann“ Dirk Bende. Im Flugbetrieb war der Argus As 10C nicht auf volle Startleistung gekommen. Nach Behebung des Fehlers in der Entlüftung und einer Neujustage der Treibstoffversorgung läuft er nun klaglos. Damit ist die Arbeit des LTB Bende an dem in Kassel restaurierten Storch noch nicht beendet. Jetzt gilt es, noch die beiden Tankanzeigen unter den Flügeln abzudichten. „Außerdem fliegt der Storch noch nicht ganz gerade“, erklärt Bende weiter. Hier sei etwas Feinabstimmung nötig. Außerdem seien die Querruderkräfte noch zu hoch. Möglicherweise kann hier eine andere Untersetzung der Flettner-Hilfsruder an den Querrudern Abhilfe bringen.

Neue Halle für den Storch

Fi 156 Storch Kassel Heck

Die helle Farbgestaltung lässt den Fieseler Storch weniger martialisch erscheinen. Foto und Copyright: Müller  

 

Noch eine positive Nachricht: Mit dem Bau eines eigenen Ausstellungs- und Präsentationszentrums am Regionalflughafen Kassel-Calden wird der Fieseler Storch des Vereins, der 1943 in den Fieseler-Werken in Kassel-Waldau gebaut wurde, eine würdige Heimstatt erhalten. Die Gerhard-Fieseler-Halle soll gleichzeitig ein attraktiver Veranstaltungsort werden. Geplant ist, den Komplex mit Café/Bistro, Dachterasse und einem Abenteuerspielplatz mit luftfahrtaffinen Spielgeräten 2014 fertigzustellen.



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