23.04.2014
Klassiker der Luftfahrt

Spatenstich für Hugo-Junkers-HangarTante Ju kommt „unter die Haube“

Am 15.April erfolgte der offizielle erste Spatenstich für den Hugo-Junkers-Hangar am Flughafen Mönchengladbach. Die neue Heimstätte für die Ju 52 des Vereins der Freunde historischer Flugzeuge soll zugleich als Event-Hangar genutzt werden.

Erster Spatenstich für den Hugo-Junkers-Hangar

Gemeinschaftsprojekt: Gemeinsam erledigten Vertreter der Stadt Mönchengladbach, vom Land NRW, Unternehmen und vom Verein der Freunde historischer Flugzeuge den offiziellen ersten Spatenstich für den Hugo-Junkers-Hangar. Ganz links Kurt Waldmeier, Chef der Ju-Air, unter deren Flagge die Ju 52 fliegt. Foto und Copyright: Dunker/image-nrw  

 

Der Oldtimer, der zu den weltweit nur noch fünf flugfähigen Junkers Ju 52 gehört, wird damit ab Mitte 2015 ein eigenes Dach über dem Kopf haben. Bislang stand das Flugzeug zwischen Frühjahr und Herbst relativ ungeschützt auf dem Mönchengladbacher Flughafen oder anderen Airports in Deutschland, an denen der Verein regelmäßig Rundflüge anbietet.

Der legendäre Luftfahrtindustrielle Hugo Junkers stammte aus Rheydt, das heute ein Stadtteil von Mönchengladbach ist. Schon deshalb soll die Ju 52 hier einen würdigen Alterssitz erhalten. Insgesamt investiert die stadteigene Event-Hangar Mönchengladbach GmbH 4,36 Millionen Euro in den 1850 Quadratmeter großen Bau. Davon stammen 3,28 Millionen Euro aus EU-Mitteln und vom Land Nordrhein-Westfalen. Der Hangar, dessen glänzender Mittelpunkt die Ju 52 werden soll, wird unter anderem auch Seminarräume und bei Veranstaltungen Platz für bis zu 400 Personen bieten. Die Bewirtschaftung übernimmt ein Mönchengladbacher Unternehmer.



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