06.03.2017
Klassiker der Luftfahrt

FotodokumenteNose Art der P-51 Mustang

Die individuelle Gestaltung des eigenen Flugzeugs kann bis in das Jahr 1913 zurückverfolgt werden. Da malte eine italienische Besatzung ein Seeungeheuer auf ihr Flugboot. Während des Zweiten Weltkriegs wurden besonders die Mustangs der Amerikaner für ihre Bemalungen bekannt.

Während des Ersten Weltkriegs hatte die Bemalung des Flugzeugs oftmals einen ganz praktischen Grund. Nämlich Freund von Feind zu unterscheiden. Immer öfter wurden dann jedoch die Staffelabzeichen groß auf die Maschinen aufgebracht. Während des Zweiten Weltkriegs bekam die Nose Art eine ganz neue Bedeutung. Viele Piloten verzierten ihr Flugzeug mit einer persönlichen Note. Oft war es der Name der Liebsten oder ein aggressiver Spruch für den Gegner, der die Nase des Jägers oder Bombers zierte. 

Die Künstler, die sich auf den Maschinen verewigten, waren nicht nur begabte Staffelangehörige, sondern auch Zivilisten, die zur Hochzeit der Nasenkunst von den Soldaten oftmals gut bezahlt wurden.Übrigens waren die Bemalungen nur bei der Air Force erlaubt. Die US Navy verbot die individuelle Gestaltung ihrer Flugzeuge größtenteils.  

Wir zeigen in der ersten Reihe der Nose-Art-Bemalungen einige der Mustangs der Army Air Force während des Zweiten Weltkriegs in England. 



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