11.10.2013
Klassiker der Luftfahrt

Classic WingsDouglas C-47 soll wieder fliegen

Die niederländische Classics Wings will eine Douglas C-47 Dakota wieder in die Luft bringen. Die Restaurierung soll jetzt beginnen.

Douglas C-47 G-DAKK Camouflage

In ihrem bewegten Leben ging die Douglas C-47 der Classic Wings durch viele Hände. Zeitweise erhielt sie wieder eine militärische Lackierung. Foto und Copyright: Classic Wings  

 

Mitte Oktober soll es dies- und jenseits der deutsch-niederländischen Grenze losgehen. Der Rumpf, die Fahrwerke, die Motoren und die Elektronik werden am niederrheinischen Flughafen Weeze genau unter Lupe genommen, um dann die notwendigen Überholungsschritte festzulegen. Die Tragflächen und Leitwerke werden am Flugplatz Teuge bei Apeldoorn in Angriff genommen.

C-47 der Classic Wings in alten Farben

Classic Airways veranstaltete mit der zur DC-3 "zivilisierten" C-47 Rundflüge. Die Douglas trägt hier noch ihre französische Kennung F-GEOM. Später wurde sie in England als G-DAKK registriert. Foto und Copyright: Classic Wings  

 

Die Douglas C-47A-35-DL (c/n 9798, 42-23936) der Classic Wings wurde 1943 an die 8th Air Force in Nordafrika geliefert. Im Februar 1944 wurde sie nach Europa überführt und nahm am D-Day teil. 1946 ausgemustert, kam sie in die Tschechoslowakei. Dort flog sie zunächst bei der Ceskoslovenske Aeroline. Von 1958 bis 1983 stand sie im Dienst der französischen Marineflieger. Danach waren Stellair und Transvallair in Frankreich, ab 1985 Classic Airways, Air Atlantique und South Coast Airways die Betreiber des Flugzeugs. Im Jahr 2006 kam die C-47 schließlich zum Aviodrome nach Lelystad und wurde hier mehr schlecht als recht eingelagert. Im vergangenen Jahr übernahm dann Classic Wings die alte Douglas.

C-47 Classic Wings Cockpit

Das Cockpit der C-47 aus dem Baujahr 1943 soll sich schon bald wieder mit Leben füllen. Foto und Copyright: Classic Wings  

 

Die Arbeiten an der 80 Jahre alten C-47 werden zum großen Teil von freiwilligen Helfern unter professioneller Aufsicht ausgeführt. Noch scheint nicht klar zu sein, ob der ehemalige Transporter in Deutschland, England oder den Niederlanden zugelassen werden soll.



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