04.03.2015
Klassiker der Luftfahrt

Letzte Bodentests stehen anB-29B „Doc“ vor dem Erstflug

Nur noch wenige Wochen, dann soll die Boeing B-29B Superfortress „Doc“ in Wichita wieder fliegen. Derzeit werden die Motoren und Systeme einer letzten Testserie am Boden unterzogen.

B-29B "Doc" im Hangar

Die Boeing B-29B Superfortress "Doc" während der Restaurierung. Inzwischen sind nur noch abschließende Bodentests vor dem ersten Flug nach 49 Jahren zu absolvieren. Foto und Copyright: Doc´s Friends  

 

Eigentlich war der Erstflug der Boeing B-29B Superfortress bereits für das vergangene Jahr vorgesehen gewesen.

B-29B "Doc" in Wichita

Die B-29B Superfortress wurde 1944 in Wichita gebaut, wo sie nun auch wieder flugtauglich gemacht wurde. Foto und Copyright: Doc´s Friends  

 

Doch dann warfen Probleme mit dem Treibstoffsystem die Planung über den Haufen. Inzwischen arbeitet auch die Treibstoffversorgung korrekt und es stehen nur noch die Feinjustierung diverser anderer Systeme und ausgiebige Bodentest auf dem Programm. „Doc´s Friends“, die als Non-Profit-Organisation die Vollendung der seit langem laufenden Restaurierung der „Doc“ 2013 in die Hand genommen hatte, rechnet nun mit dem ersten Flug im Laufe der beiden kommenden Monate. Es wird der erster Start der Superfortress nach 49 Jahren am Boden sein.

Die B-29B „Doc“ stammt aus dem Jahr 1944. Während des Korea-Kriegs diente der ehemalige Bomber als Radar-Trainer. 1956 flog „Doc“ zum letzten Mal, um danach als Bodenziel in der kalifornischen Mojave-Wüste zu dienen. Überraschenderweise überlebte das Flugzeug diese Zeit relativ intakt. Nach 42 Jahren in der Wüste kehrte es nach Wichita zurück, wo es einst montiert worden war.

Ihren ersten großen Auftritt soll die B-29B „Doc“ im kommenden Juli beim AirVenture der Experimental Aircraft Association (EAA) in Oshkosh, Wisconsin, haben. Bei diesem größten Fliegertreffen der Welt soll sie auch in Formation mit der derzeit noch einzigen fliegenden Superfortress, der „FIFI“ der EAA, zu sehen sein.



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