07.01.2013
Klassiker der Luftfahrt

Burma: Spitfire-Ausgrabung soll beginnen

Am 12. Januar soll in Burma die Bergung von bis zu 36 Spitfire beginnen. Die britischen Jäger waren im Zweiten Weltkrieg fabrikneu in Kisten vergraben worden, um sie vor den Japanern zu verstecken.

Die Ausgrabung der Flugzeuge solle am 12. Januar auf dem Rangoon International Airport in Burma beginnen und vier bis sechs Wochen dauern, berichtete die auf Burma spezialisierte Nachrichten-Webseite "The Irrawaddy". Der Grabungsbereich unweit der Hauptstartbahn des Flughafens sei 270 Meter lang, 100 Meter breit und liege in 8,5 Metern Tiefe.

Die in Transportkisten vergrabenen Spitfires seien schon 2004 vom britischen Landwirt David Cundall dort entdeckt worden. Erst nach erteilter Ausfuhrgenehmigung habe dieser den Fundort bekannt gemacht. Die Hälfte der Erlöse erhalte die Regierung Burmas, 20 Prozent ein Vermittler und 30 Prozent Cundall, der sein Privatvermögen in die Jahrzehnte lange Suche gesteckt habe.

Cundall habe den Fundort bereits im Februar 2012 sondiert und Fotos einer vergrabenen Spitfire gemacht. Er wolle auch noch an zwei weiteren Orten graben, wo unter anderem sechs Spitfire der seltenen Version Mark VIII vermutet würden.

Unklar ist bisher, wie stark die einst fabrikneu vergrabenen Flugzeuge mittlerweile durch Korrosion und mechanische Belastungen beschädigt sind. Grundsätzlich ist ihre Ausstellung und Wiederaufarbeitung geplant.




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