05.06.2012
Klassiker der Luftfahrt

Bundeswehr hebt Stuka aus Ostsee

Heute haben Bundeswehrsoldaten und Polizeitaucher mit der Bergung einer vor Sassnitz auf Grund liegenden Junkers Ju 87 „Stuka“ begonnen. Das gut erhaltene Wrack soll restauriert und im Luftwaffenmuseum Gatow ausgestellt werden.

Ju 87 Meer

 

 

Von der einst in Masse produzierten Junkers Ju 87, einem Symbol des "Blitzkrieges", existieren heute nur noch wenige Exemplare. Daher hat sich das Militärhistorische Museum der Bundeswehr (MHM) zur Bergung der vor Sassnitz auf Grund liegenden Stuka entschlossen. Das Wrack soll restauriert und im Luftwaffenmuseum Gatow ausgestellt werden. Von der Bergung erhofft sich das MHM auch Hinweise auf die Absturzumstände, das Schicksal der Piloten und die Kennung des Sturzkampfbombers. 

Als erste Maßnahme der Bergung, für die etwa zehn Tage veranschlagt sind, haben die Spezialisten heute mit der Erkundung der Fundstelle begonnen. Möglicherweise befindet sich noch Munition im oder am Wrack. Auf die sterblichen Überreste der Besatzung seien die Taucher bisher nicht gestoßen, berichtete Hauptmann Sebastian Bangert, der Pressesprecher des MHM.

Insgesamt sind rund 50 Soldaten, darunter Taucher des Gebirgspionierbataillons 8 aus Ingolstadt, Unterstützungskräfte aus Storkow und die Besatzung des Marine-Schleppers "Spiekeroog" aus Kiel, sowie 15 Polizeitaucher beteiligt. Die „heiße Phase“ der Bergung wird am Sonntag oder Montag beginnen.




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