Südafrikanisches Museum stiftet Connie-Originaltüren der D-ALOL für Lufthansa Super Star Restaurierung
Das südafrikanische Luftfahrtmuseum in Johannesburg hilft dem Super-Star-Restaurierungsteam der Deutschen Lufthansa Berlin Stiftung mit einigen entscheidenden Ersatzteilen: Den original Passagiertüren einer Lockheed Super Star. Damit können die Lufthanseaten ihren zum Frachter umgebauten Oldie wieder in die ursprüngliche Passagierversion rückrüsten.
In den zurückliegenden Monaten habe das Lockheed „Super Star“-Team der Lufthansa Technik intensiv nach originalen Passagiertüren zur Rückrüstung der L-1649A mit der Baunummer 1018 vom Frachter zum Passagierflugzeug gesucht, teilte die Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung mit. Die Stiftung lässt derzeit ihren viermotorigen Propelleroldie bei Lufthansa Technik wieder flugfähig aufarbeiten.
Nach nur dreijährigem Einsatz als Passagierflugzeug habe die US-Fluglinie TWA 1960 die damals ihr gehörende L-1649A mit dem noch heute gültigen Kennzeichen N7316C zum Frachter umgebaut. Dabei seien die vorderen und hinteren Passagiertüren auf der Backbordseite – in Flugrichtung links - durch große Frachttore ersetzt worden. Diese galt es nun mit „neuen“, 51 Jahre alten, Originaltüren einer L-1649A zu ersetzen.
Dass es zu diesem Erfolg kommen konnte, sei dem South African Airways Museum im südafrikanischen Johannesburg zu verdanken. Dieses sei bereit, die Passagiertüren seiner seit 1971 nicht mehr flughfähigen, einstigen Lufthansa „Super Star“ mit dem ursprünglichen Kennzeichen D-ALOL für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Als Ersatz für die originalen Türen würden in Hamburg dem Vorbild entsprechende Nachbauten angefertigt, damit die südafrikanische L-1649A auch in Zukunft nichts von ihrer Funktionalität und Schönheit einbüsse.
Die südafrikanische D-ALOL mit der Baunummer 1042 flog von 1958 bis 1962 bei Lufthansa und wurde dann an World Airways verchartert, bevor sie Lufthansa 1964 an die südafrikanische Fluglinie Trek Airways verkaufte. In deren Farben und zeitweise in Luxair-Lackierung flog sie bis zur endgültigen Stilllegung im Jahr 1971.
SST 13.05.2009
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