Lufthansa-Connie: Hamburger Lehrlinge halfen in Auburn
Erstmals reiste ein kompletter Ausbildungsjahrgang von Fluggerätmechanikern Fertigungstechnik von Lufthansa Technik zum praktischen Unterricht nach Auburn in den USA. Unter Anleitung des lokalen Super Star-Restaurierungsteams sowie zweier mitgereister Ausbilder konnte er dort bei realen Strukturarbeiten an der Lockheed Super Star unter Beweis stellen, was er zuvor im theoretischen Unterricht und in der Lehrwerkstatt gelernt hatte.
Anstelle von Arbeiten an Übungsobjekten in der Hamburger Lehrwerkstatt hätten die beiden Gruppen von insgesamt 17 Azubis im dritten Lehrjahr im Winterhalbjahr für je drei Wochen tatkräftig das an der Lockheed L-1649A arbeitende Bizjet Auburn-Team unterstützt, teilte Lufthansa Technik mit.
Roland Albrecht, Meister Fluggerätmechaniker und einer der mitgereisten Ausbilder, sagte: „Der Aufenthalt in Auburn war für unsere Azubis nicht nur eine Erweiterung ihres Könnens, sondern auch eine großartige Bestätigung ihres bereits vorhandenen Wissens, das sie jeden Tag bei den laufenden Instandsetzungsarbeiten demonstrierten. Zudem war es für zahlreiche Azubis die erste längere Reise in ein englischsprachiges Land wie die USA. Aber auch diese Herausforderung haben sie mit Bravour bestanden.“
Neben den direkten Tätigkeiten am künftig wieder fliegenden Flugzeug, die sich primär auf Strukturarbeiten am Rumpf konzentrierten, hätten sich die Auszubildenden auch um die Winterfestmachung der zweiten, vor der Halle in Auburn abgestellten Super Star gekümmert.
Der Betrieb in Auburn ist seit November 2010 als eigenständige "Repair Station" durch die FAA zugelassen und firmiert seitdem als "Bizjet Auburn". Das lokale Team hat mittlerweile die Ausbau- und Inspektionsphase an der Super Star beendet, die rund 6000 Beanstandungen , davon 3200 im Rumpf und 2800 in den Tragflächen, zum Vorschein brachte.
SST 01.02.2011
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