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SIAI-Marchetti FN.333 Riviera

SIAI FN-333 Riviera

Als erstes Flugzeug nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten die Nardi-Brüder in ihrem neuen Werk am Flugplatz Forlanini bei Mailand das Amphibium FN.333 Riviera. Erstflug war am 4. Dezember 1952, damals noch in einer dreisitzigen Ausführung mit einem nur 145 PS starken Continental-Motor. Zwei weitere Prototypen folgten 1954 und 1956, nun mit vier Sitzen und stärkerem O-470 (240 PS).

Nardi fehlten allerdings die Mittel, die Riviera zu produzieren, und so verkaufte man die Rechte 1959 an SIA-Marchetti. Das Unternehmen legte im Werk Sesto-Calende eine erste Serie von zehn Flugzeugen auf, die ab Februar 1962 flogen. Insgesamt entstanden in den 1960er Jahren nur 26 Rivieras, die zum großen Teil in die USA exportiert wurden. Dort agierte zu Beginn die North Star Company als Verkaufsagent.

Heute sind nur noch etwa ein halbes Dutzend FN.333 flugtauglich. Ihre Höchstgeschwindigkeit liegt bei 285 km/h und ihre Reichweite be etwa 1390 Kilometern. Die 7,3 Meter lange Riviera hat eine Spannweite von 10,39 Metern.

KS 01.08.2011



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