Bild der Woche: Boeing B-29 Superfortress
Sie war der größte und leistungsfähigste Bomber im Zweiten Weltkrieg. Auf dem pazifischen Kriegsschauplatz wurde die „Superfestung“ zur entscheidenden Waffe.
Die B-29 Superfortress trug ihren Namen zu Recht. Mit bis zu zwölf ferngesteuerten MGs und einer 20-mm-Kanone war der strategische Langstreckenbomber nur schwer nur schwer anzugreifen. Mit 9000 kg Bomben an Bord betrug seine Reichweite 6000 Kilometer bei einer Reisegeschwindigkeit von 370 km/h. Als Höchstgeschwindigkeit erreichte die Superfortress 575 km/h. Der Prototyp XB-29 flog erstmals am 21. September 1942. Zum ersten Mal eingesetzt wurde die B-29 jedoch erst am 5. Juni 1944 bei einem Angriff auf Bangkok. Zehn Tage später begannen Superfortress mit den Flächenbombardements auf der japanischen Hauptinsel. Die B-29 „Enola Gay“ warf am 6. August 1945 die erste Atombombe über Hiroshima ab. Drei Tage folgte der Abwurf der zweiten Atombombe über Nagasaki durch die Besatzung der B-29 „Bock´s Cat“.
Bis zum Kriegsende wurden über 2500 B-29 Superfortress gebaut. Noch im Koreakrieg flogen einige Exemplare als Aufklärer und Tanker. Als einziges Exemplar fliegt heute noch die „FIFI“ der Commemorative Air Force (CAF) aus Texas.
Ein Röntgenbild in der aktuellen Ausgabe 7/2012 von Klassiker der Luftfahrt ermöglicht Ihnen einen einzigartigen Blick auf die Technik unter der Blechhaut der B-29 Superfortress. Das Heft erhalten Sie jetzt bei ihrem Zeitschriftenhändler.
hm 24.09.2012
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