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Bild der Woche: Bell UH-1 „Huey“

Bell UH-1

Ihr offizieller Name lautete Bell UH-1 Iroquois, doch als „Huey“ wurde sie berühmt. Mit über 15000 gebauten Exemplaren ist dieser in den 50er Jahren entwickelte Hubschrauber bis heute wohl der populärste Helikopter der westlichen Welt.

Als der erste Prototyp der Bell UH-1 im Oktober 1956 zum Jungfernflug abhob, ahnte wohl kaum jemand, wie sehr dieser Hubschrauber einmal einen Krieg prägen würde. Es war der Vietnamkrieg, der die „Huey“ ab Mitte der 60er Jahre weltbekannt werden ließ. Kaum eine Berichterstattung von diesem Kriegsschauplatz gab es, in der dieser Hubschrauber nicht auftauchte: „Huey“ flogen verwundete Soldaten aus dem Dschungel, brachten Truppen und Güter ins Kampfgebiet oder flogen teils verheerende Angriffe.

Im Laufe ihrer Produktionszeit wurde die von einer Lycoming-Turbine angetriebene UH-1 immer weiter verbessert. Bei den Streitkräften vieler Länder erwarb sie sich wegen ihrer Zuverlässigkeit und robusten Konstruktion einen legendären Ruf. Auch bei der deutschen Luftwaffe und den Heeresfliegern wurde sie zu einem wichtigen Fluggerät. Insgesamt 352 Stück wurden dazu in Deutschland in Lizenz gebaut. Selbst in der Volksrepublik China entstanden 118 Exemplare.

Alles über Entwicklung der Bell UH-1 „Huey“, ihre Einsätze und ihre Technik können sie in einer großen Trilogie zu diesem außergewöhnlichen Helikopter nachlesen, die in der aktuellen Ausgabe 7/2012 von Klassiker der Luftfahrt startet. Das Heft mit vielen weiteren Flugzeughistorien, Reports und News aus der Oldtimer- und Warbirdszene erhalten Sie jetzt bei Ihrem Zeitschriftenhändler.

hm 10.09.2012



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