25.01.2016
Klassiker der Luftfahrt

Bild der Woche KW 04/2016North American T-6

"The Pilot Maker" In vielen Luftwaffen der Welt wurde die North American T-6 Texan für die Pilotenausbildung genutzt, zum Teil bis in die 1980er Jahre. Eine Vielzahl der unverwüstlichen Trainer fliegt noch heute und ist wie vor 70 Jahren die Voraussetzung zum Betrieb größerer Warbirds.

North American T-6 D-FUKK

Die North American T-6 Texan aus Aachen Merzbrück ist auf vielen Flugtagen anzutreffen. Foto und Copyright: Uwe Glaser  

 

Die North American T-6 war ohne Zweifel das Trainingsflugzeug des Zweiten Weltkriegs. Über 15 000 Exemplare der bulligen Einmot verließen zwischen 1939 und 1944 die Werke in den USA und Kanada. Eingesetzt wurde die Texan beim United States Army Air Corps, der US Navy, der Royal Air Force und auch bei der Royal Canadian Air Force. Die Kanadier nannten die Maschine nicht Texan, sondern gaben ihr den Namen Harvard. Der simplen und robusten Technik ist zu verdanken, dass heute noch viele T-6 der verschiedenen Versionen und Hersteller auf der ganzen Welt fliegen.

Wenn man einen Klassiker wie die Texan besitzen will, muss man zwischen 150.000.- und 200.000.- Euro bezahlen. Ground up Restaurationen erzielen bis zu 300.000.- Euro und mehr. Allerdings bekommt man auch eine Menge Flugzeug für sein Geld. Die meisten der 18 in Deutschland fliegenden Exemplare setzten sich aus Texan T-6G, SNJ-4 sowie der britischen Variante Harvard MK II und MK IV und aus wenigen, in Kanada bei Noorduyn und der Candian Car Foundry gebauten Harvards, zusammen. 

Das Bild der Woche zeigt eine T-6, die in Aachen stationiert ist. Sie wird auf Flugtagen in und um Deutschland von Jürgen Kraus vorgeführt. 



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