31.03.2014
Klassiker der Luftfahrt

Bild der Woche KW 14/2014Noth American B-25J Mitchell

Die B-25J Mitchell ist der meistgebaute zweimotorige Bomber der USA. Das schwer bewaffnete Kampfflugzeug war auf allen Kriegsschauplätzen des Zweiten Weltkriegs im Einsatz.

Bild der Woche North American B-25J Mitchell

Die North American B-25J Mitchell war die meistgebaute Version dieses mittelschweren Bombers. Foto: KL-Dokumentation  

 

Exakt 9816 B-25 Mitchell wurden bis zur Einstellung der Produktion gebaut. In kurzer Folge entstanden immer neue weiter verbesserte Versionen dieses Bombers, der von den Luftwaffen aller Alliierten eingesetzt wurde. Seinen Ursprung hatte dieses berühmte Kampfflugzeug in dem Prototypen NA-40, der erstmals im Januar 1939 flog. Komplett umkonstruiert und mit wesentlich stärkeren Motoren ausgerüstet entstand daraus die B-25, die eine Forderung der US Army nach einem mittelschweren Bomber erfüllte. Am 19. August 1940 kam das neue Kampfflugzeug erstmals in die Luft. Unmittelbar danach startete die Serienfertigung. Die meistgebaute Serienversion war mit 4318 Exemplaren die B-25J, die auch unser Bild der Woche zeigt. Das von zwei Wright R-2600-29 Cyclone mit je 1850 PS (1379 kW) Leistung angetriebene Flugzeug erreichte im Horizontalflug 443 km/h und konnte 1814 kg Bomben tragen. Die Abwehrbewaffnung bestand aus bis zu 13 MGs. Eine Tiefangriffsvariante trug allein acht MGs in der Rumpfnase. Die Reichweite der B-25J betrug etwas über 2000 Kilometer.

Mit einem geradezu waghalsigen Angriff im April 1942, bei dem 16 vom Flugzeugträger Hornet aus gestartete B-25 Tokio bombardierten, wurde dieses Kampfflugzeug schlagartig weltweit bekannt. Nach dem Krieg flogen B-25 noch in vielen Ländern weiter. Offiziell wurden die letzten Exemplare erst in den 70er Jahren außer Dienst gestellt. Heute fliegen noch einige B-25 Mitchell in Museumsflotten und bei anderen privaten Haltern.



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