17.02.2014
Klassiker der Luftfahrt

Bild der Woche KW 08/2014Martin XP6M-1 Seamaster

Die Martin Seamaster war Mitte der 50er Jahre mit ihren vier Strahltriebwerken fast schon eine Revolution im Flugbootbau. Die XP6M-1 auf unserem Bild der Woche war der erste von zwei Prototypen der Seamaster.

Martin Seamaster

Die Martin XP6M-1: Trotz guter Leistungen wurden nur drei Exemplare der Serienausführung P6M-2 gebaut. Foto: KL-Dokumentation  

 

Am 14. Juli 1955 kam das vierstrahlige Hochleistungsflugboot erstmals in die Luft. Die Seamaster war vor allem als Minenleger und Aufklärer für die US-Navy konzipiert, sollte aber auch für strategische Nuklearwaffeneinsätze eingesetzt werden können. Der Prototyp war noch mit Allison-Triebwerken bestückt, für die späteren Serienflugzeuge wurden stärkere Pratt & Whitney J75 gewählt. Mit ihnen erreichte die Seamaster 1010 km/h Höchstgeschwindigkeit. Ihre Reichweite betrug über 3000 Kilometer.

Das erste von sechs als YP6M-1 bezeichneten Vorserienflugzeugen kam am 20. Januar 1958 in die Luft, das erste Serienflugzeug P6M-2 Seamaster flog ein Jahr später im Februar 1959. Inzwischen standen der Navy jedoch schon geeignetere Waffensysteme für einen großen Teil der Aufgaben zur Verfügung, die ursprünglich der Seamaster zugedacht waren. So lieferte Martin nur drei Serienflugzeuge aus, bevor das Programm eingestellt wurde. Die Seamaster war das letzte Flugzeug in der langen Reihe der Martin-Konstruktionen.



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