29.08.2016
Klassiker der Luftfahrt

Bild der Woche KW 35/2016Howard DGA-15

Die Howard DGA-15 war ein einmotoriges Zivilflugzeug, welches Ende der 1930er Jahre erstmals flog. Etwa 520 Maschinen wurden zwischen 1939 und 1944 gebaut und auch durch die US Navy und die USAAF genutzt.

Howard DGA

Pilotiert wurde die Howard DGA von Rick Volker. Er fliegt sonst Bf 109. Foto und Copyright: Philipp Prinzing  

 

Die Howard Aircraft Company enstand 1936, um zivile Versionen der Howard DGA-6 "Mister Mulligan" zu fertigen. Dieses viersitzige Rennflugzeug gewann 1935 die Bendix und Thompson Trophy. Dies gelang bis heute keinem anderem Hersteller. Diese Erfolge brachten der DGA-Serie viel Aufmerksamkeit und so kam es, dass Howard eine ganze Serie an nahen Verwandten entwarf. 

1939 entschlossen sich die Designer den Entwurf zu überarbeiten und so entstand nach den DGA-7, -8, -9, -11 und -12 schließlich die DGA-15.  Wie schon ihre Vorgänger war die -15 ein einmotoriger Hochdecker. Mit hölzernen Flügeln und einer Stahlrohrkonstruktion im Rumpf. Änderung war, dass der Rumpf breiter und tiefer war. Dadurch fanden 5 Personen bequem Platz und die verschiedenen Motorenvarianten verhalfen der Howard zu Reisegeschwindigkeiten von 160 bis 170 Meilen pro Stunde. Sie stieg sogar dem Fortgeschrittenentrainer T-6 der Firma North American davon.

Die auf dem Bild der Woche abgebildete Maschine wird hier über dem Lake Poygen nahe Oshkosh, im Rahmen des EAA AirVenture, für die Kamera vorgeflogen. Am Steuer sitzt der Kanadier Rick Volker. Volker fliegt auch die Messerschmitt Bf 109 G-4 des Sammlers Jerry Yagen. 

Die ganze Geschichte lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben des Klassiker der Luftfahrt.



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