21.11.2016
Klassiker der Luftfahrt

Bild der Woche KW 47/2016Hawker Sea Fury T. Mk. 20

Viele in der Nachkriegszeit gebaute Sea Fury wurden nach wenigen Flugstunden eingemottet, von Hawker zurück- und an ausländische Streitkräfte weiterverkauft. Die Sea Fury T. Mk. 20 der Fighter Collection in Duxford ist eine davon: rot-orange lackiert, diente sie nach einem kurzen Intermezzo beim Fleet Air Arm der Bundeswehr als Zielschlepper.

Sea Fury T. Mk. 20

Hawker Sea Fury T. Mk. 20. Foto und Copyright: KL-Dokumentation  

 

Die abgebildete Trainerversion der Hawker Sea Fury wurde den britischen Marinefliegern im Oktober 1951 übergeben – und umgehend eingelagert. Erst im März 1954 ging das Flugzeug an die Station Flight Eglinton. Keine zwei Jahre später wurde die Sea Fury erneut eingemottet und schließlich von Hawker zurückgekauft. Zum Zielschlepper umgebaut, kam sie 1963 in die Bundesrepublik Deutschland.

Dort flog sie bis 1974 als eine von 15 deutschen Hawker Sea Fury Schleppeinsätze für die Bundeswehr: zunächst im Raum Sigmaringen, dann über den Schießplätzen Todendorf und Putlos. Hierfür war die D-CACU mit einem 2000 Meter langen Schleppseil ausgerüstet. Die Seilwinde wurde von einem kleinen Sechsblatt-Propeller an der rechten Rumpfseite angetrieben.

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JR


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