30.11.2015
Klassiker der Luftfahrt

Bild der Woche KW 49/2015de Havilland Mosquito D.H.98

Vor 75 Jahren startete die „Mosquito“ zu ihrem Erstflug. Das „Wooden Wonder“ (hölzernes Wunder) übertraf bereits bei diesem Flug, mit Geoffrey de Havilland Jr. am Steuer, alle gesetzten Erwartungen.

kl 03-2013 de Havilland Mosquito (01)

Die sehr schnelle Mosquito, hier eine Trainerversion T Mk 3, konnte viele Jäger ihrer Zeit abhängen. Foto und Copyright: KL-Dokumentation  

 

Am 25. November 2015 jährte sich der Jahrestag des Erstflugs der legendären "Mossie" zum 75. Mal. 

Der Entwurf der zweitmotorigen Maschine geht auf die Idee zurück, einen mittleren Bomber und Aufklärer durch besondere Aerodynamik, Leichtbauweise und leistungsfähige Triebwerke so schnell zu machen, dass er den gegnerischen Jagdflugzeugen entkommen konnte. Während des Erstflugs erreichte die D.H. 98 bereits eine Geschwindigkeit von 630 km/h.

Besonders war ebenfalls, dass sie sogar mit nur einem Motor in Bodennähe noch Fassrollen fliegen konnte.  Das Team rund um R.E. Bishop konstruierte das Flugzeug in Holzbauweise, um kriegswichtige Materialien zu schonen. Der aus zwei Halbschalen bestehende Rumpf wurde mit einem Laminat aus Zedern- und Balsaholz beplankt.

Seit 1941 stand die Mosquito als Höhenaufklärer bei der RAF im Einsatz. Später folgten weitere Varianten wie Bomber und Jäger. Erstmals wurden die Maschinen 1942, nach einem spektakulären Tiefflugangriff auf das Gestapohauptquartier in Oslo, öffentlich erwähnt. Von den 7781 gebauten Mosqutios dienten etliche noch in vielen anderen Staaten wie China, Frankreich oder Belgien. Die RAF stellte ihre letzten Fotoaufklärer erst 1961 außer Dienst. 

Heute fliegen noch zwei der seltenen Maschinen in den USA und Kanada. 

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