16.07.2012
Klassiker der Luftfahrt

Bild der Woche KW 2012/29: SG 38Bild der Woche: SG 38

Tausende Piloten der 1940er und 50er Jahre begannen ihre fliegerische Ausbildung auf dem Schulgleiter SG 38. Im Deutschen Reich war er das wichtigste und am weitesten verbreitete Fluggerät zur Alleinschulung.

SG 38 FFS A/B 10

Lehrgangsteilnehmer der Flugzeugführerschule A/B 10 Warnemünde mit einem SG 38 im Jahr 1943 in Faßberg. Bild: KL-Dokumentation/Strunk  

 

Basierend auf den Erfahrungen mit den Schulgleitern ES 29 (Grunau 9) und Zögling 35 entwickelte Edmund Schneider mit Ludwig Hofmann im Jahr 1938 den SG 38. Der verspannte Hochdecker mit Gitterrumpf und Spannturm wurde per Gummiseil gestartet und diente hauptsächlich der Anfängerschulung.

Bis in die 1950er Jahre wurde der SG 38 sowohl in Serie als auch individuell in Vereinen gebaut. Allein die Serienproduktion erreichte über 8700 Exemplare. Im Vergleich zu seinen Vorgängern war der SG 38 wesentlich einfacher auf- und abzurüsten. Um den Luftwiderstand zu reduzieren, konnten zwei Halbschalen um den Pilotensitz am Spannturm befestigt werden. Heute existieren noch zahlreiche Originale und Nachbauten des Gleiters.

Den Werdegang eines Luftwaffenpiloten – vom ersten Flug mit dem SG 38 bis hin zur Jagdausbildung auf der Bf 109 G-6 – können Sie in der Ausgabe 6/2012 von Klassiker der Luftfahrt nachverfolgen.




  • Hersteller

    Lade...

  • Typ

    Bitte Hersteller auswählen!

In Kooperation mit
Klassiker der Luftfahrt 06/2017

Klassiker der Luftfahrt
06/2017
01.06.2017

Abonnements
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


Messerschmitt Bf 109 E: Die Rückkehr des Sterns
Bell P-63 Kingcobra: So fliegt sich der seltene Jäger
Ernst Piech: Nachbau für Porsche-Enkel
Focke-Wulf: Entstehung der Condor