25.02.2013
Klassiker der Luftfahrt

Bild der Woche KW 2013/09: North American P-51A MustangBild der Woche: North American P-51A Mustang

Die Mustang gilt als das beste Jagdflugzeug der Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Die Version P-51A war noch mit einem Allison-Motor ausgerüstet, dessen Höhenleistung noch nicht optimal war.

Bild der Woche: North American P-51A Mustang

Testlauf einer P-51A Mustang in Schottland. Kurz zuvor war der Jäger per Schiff nach Europa gebracht worden. Foto und Copyright: USAF  

 

Dass die Mustang überhaupt gebaut wurde, ist zu einem guten Teil den Engländern zu verdanken. Als eine britische Beschaffungskommission im Frühjahr 1940 den Hersteller North American (NAA) besuchte, um über einen Nachfolger für die Curtiss P-40 zu sprechen. James H. Kindelberger, damals Präsident und Chefkonstrukteur von NAA, legte den Gästen die ersten Zeichnungen für ein neues Jagdflugzeug vor, an dem das Unternehmen seit wenigen Monaten arbeitete. Das englische Team war begeistert und bekundete größtes Interesse.

Genau 117 Tage nach diesen Gesprächen verließ der Prototyp die Werkshalle in Inglewood. Wenig später, am 26. Oktober 1940, folgte der Erstflug. Eines der Geheimnisse für die überragenden Leistungen des neuen Jägers war sein Flügel, der ein Laminarprofil besaß. Für die damalige Zeit, eine echte aerodynamische Innovation. Insgesamt liefen über 15000 Mustang der verschiedenen, immer weiter entwickelten Versionen von den Montagebänder, davon die meisten mit dem leistungsstärkeren Merlin-Motor, der von Packard in den USA in Lizenz gebaut wurde.

Unser Bild der Woche zeigt eine P-51A auf dem Renfrew Airfield nahe dem schottischen Glasgow. Für viele Mustangs war dies die erste Station, nachdem sie per Schiff zu tausenden auf die britische Insel gebracht worden waren. Das Foto zeigt einen Testlauf, bevor der Jäger einer Einheit zugeteilt wurde. Es entstand am 18. Oktober 1943.



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