22.07.2013
Klassiker der Luftfahrt

Bild der Woche KW 2013/30: Messerschmitt Me 323 GigantBild der Woche: Messerschmitt Me 323 Gigant

Die gewaltige Me 323 Gigant konnte über 11 t Nutzlast aufnehmen. Doch der schwerfällige Transporter war trotz Abwehrbewaffnung eine leichte Beute für die Jäger der Alliierten.

Meeserschmitt Me 323 Gigant

Die Messerschmitt Me 323 Gigant: Der Transporter konnte zwar extrem schwere und sperrige Lasten aufnehmen, war aber langsam und schwerfällig. Rund 200 der sechsmotorigen Großflugzeuge wurden gebaut. Foto: KL-Dokumentation  

 

Die Maße der Me 323 waren für ihre Zeit, der erste Prototyp flog im Januar 1942, wahrhaft gigantisch. Über 55 Meter Spannweite, ein fast 30 Meter langer Rumpf, der über ein großes Bugtor Lasten bis hin zu LKWs und sogar Schützenpanzer aufnehmen konnte. Sechs Gnome-Rhone-Sternmotoren, jeder 1140 PS stark, trieben den Giganten an. Ihr großer Nachteil war ihre Verwundbarkeit. Obwohl die Abwehrbewaffnung im Laufe der Zeit auf bis zu fünf MGs und zwei Maschinenkanonen verstärkt wurde, hatten die Me 323 Gigant kaum eine Chance, wenn sie von gegnerischen Jägern gestellt wurden. Im Horizontalflug erreichten sie maximal 218 km/h, aufgrund ihrer Größe waren sie unfähig zu schnellen Ausweichbewegungen.

Vor allem bei der Versorgung der deutschen Truppen in Nordafrika spielten die Me 323 ein wichtige Rolle. Einer dieser Einsätze endete am 22. April 1943 mit einer Katastrophe. Die Me 323 waren von der vorgegebenen Route von Neapel nach Tunis ab. Kurz vor der afrikanischen Küste stießen sie auf gegnerische Jäger. Alle 14 gestarteten Me 323 wurden abgeschossen. Einen großen Bericht zu dem Drama vor Kap Bon und wie es dazu kam, lesen Sie in Heft 6/2013 von Klassiker der Luftfahrt, das Ihr Zeitschriftenhändler jetzt für Sie bereithält.

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