24.06.2013
Klassiker der Luftfahrt

Bild der Woche KW 2013/26: Messerschmitt Bf 110 NachtjägerBild der Woche: Messerschmitt Bf 110 Nachtjäger

Die Nachtjagd vom Angriff nach Sicht bis hin zum elektronischen Aufspüren und Heranführen der Nachtjäger an die gegnerischen Flugzeuge entwickelte sich erst im Zweiten Weltkrieg. Die Messerschmitt Bf 110 wurde dabei zum Rückgrat der Nachtjäger.

Messerschmitt Bf 110 Nachtjäger

Eine erbeutete Messerschmitt Bf 110 in der Nachtjägerversion mit dem ausgeprägten „Hirschgeweih“ seines Bordradars. Bei der Entwicklung von Gegenmaßnahmen gegen die Elektronik der Nachtjäger spielten für die Alliierten solche Beuteflugzeuge eine wichtige Rolle. Foto und Copyright: KL-Dokumentation  

 

Die Angriffstaktiken in der Nachtjagd wurden im Laufe des Krieges immer weiter verfeinert. Wilde Sau, Zahme Sau, Himmelbett-Verfahren, helle und dunkle Nachtjagd: Die Vielzahl der Begriffe rund um die Nachtjagdverfahren und –taktiken spricht schon für die schnelle Entwicklung, die die Nachtjäger in den Kriegsjahren nach dem ersten Bombenangriff auf eine deutsche Stadt (Mönchengladbach im Mai 1940 ) durchliefen. Zu einem der wichtigsten Werkzeuge der Nachtjäger wurde die Messerschmitt Bf 110. Als Begleitjäger der deutschen Bomber den englischen Jägern unterlegen, fand das zweimotorige Kampfflugzeug in der Nachtjagd eine geeignete Aufgabe. Bis zum Kriegsende entwickelte sich die Nachtjagd auch immer mehr zu einem Wettlauf der Elektronikingeneure, die die elektronische Kampfführung mit Bordradars immer weiter verfeinerten und gleichzeitig Störmaßnahmen gegen die jeweils gegnerischen Geräte entwickelten.

Einen umfangreichen Report mit vielen Details über dieses spannende Kapitel der Luftkriegsgeschichte, die Angriffstaktiken und Technik der Nachtjäger, können Sie in der Ausgabe 5/2013 von Klassiker der Luftfahrt nachlesen. Noch bis zum 14. Juli liegt diese Ausgabe bei Ihrem Zeitschriftenhändler aus. Danach können Sie das Heft jederzeit bei unserem Bestellservice unter Tel. 0711 182-1229 oder via E-Mail an Bestellservice@motorpresse.de anfordern.



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