23.07.2012
Klassiker der Luftfahrt

Bild der Woche KW 2012/30: Focke-Wulf P.VI „Flitzer“Bild der Woche: Focke-Wulf P.VI „Flitzer“

Ende 1943 begann bei Focke-Wulf die Entwicklung eines Strahljägers, der die Me 262 in den Schatten stellen und gleichzeitig mit möglichst geringem Materialeinsatz zu produzieren sein sollte. Bald trug das Projekt P.VI den Spitznamen „Flitzer“.

Focke-Wulf P.VI Flitzer

Das hölzerne Mock-up des Focke-Wulf „Flitzer“. Unter der Frontscheibe ist die Halterung für das Zielfernrohr zu erkennen. Bild: KL-Dokumentation  

 

Das Projekt P.VI (auch als „P.VII“ bezeichnet) wurde von einer Gruppe Ingenieure um Hans Multhopp entwickelt. Im Februar 1944 nahm der „Flitzer“ Gestalt an – zumindest in der Theorie. Um die angestrebte Geschwindigkeit und die schnellen Aufstiege auf große Höhen realisieren zu können, sollte neben einem Strahltriebwerk auch ein Raketenmotor HWK 109-509 zum Einsatz kommen. Die geplanten Aufstiege auf bis zu 14000 Meter Höhe erforderten außerdem eine Druckkabine.

In seiner Auslegung ähnelte der „Flitzer“ der größeren de Havilland Vampire, deren Prototyp im August 1943 erstmals flog. Über ein hölzernes Mock-up kam er jedoch nie hinaus. Ende 1944 wurde das Projekt zu Gunsten der Ta 183 „Huckebein“ eingestellt.

Weitere Skizzen und detaillierte Aufnahmen des Flitzer-Mock-ups finden Sie in der Ausgabe 6/2012 von Klassiker der Luftfahrt.




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