14.08.2017
Klassiker der Luftfahrt

Bild der Woche KW 33/2017de Havilland D.H.112 Venom

Die Venom war Ende der 40er Jahre de Havillands konsequente Weiterentwicklung der Vampire. Wesentlich leistungsfähiger als die Vorgängerin erreichte sie bereits über 1000 km/h.

Bild der Woche KW 2012/47: de Havilland Venom

Mitte der 50er Jahre erhielt die irakische Luftwaffe einige Venom aus RAF-Beständen. Die RAF musterte ihre letzten Venom 1962 aus. In anderen Ländern wurde sie noch länger genutzt. Foto: KL-Dokumentation  

 

Ihre gegenüber der Vorgängerin wesentlich stärkere de-Havilland-Ghost-103-Turbine und ein komplett neuer Trapezflügel mit einem deutlich dünneren Profil und eckigem Grundriss waren die wichtigsten Schlüssel für die gesteigerten Flugleistungen der Venom. Hinzu kamen viele weniger auffällige aerodynamische Optimierungen. Mit höherer Zuladung als die Vorgängerin erreichte die Venom so bereits eine Höchstgeschwindigkeit von 1030 km/h. Der Prototyp der ersten Serienversion F.B.1 flog erstmals am 2. September 1949. Die RAF setzte die F.B.1 als Jäger und Jagdbomber ein. Sie besaß vier 20-mm-Kanonen im Bug und Aufhängungen für Bomben und Raketen unter den Flügeln. Die Folgeversionen N.F.2 und N.F.3 waren zweisitzige Nacht- und Allwetterjäger. Mit der F.B.4 führte de Havilland dann eine Hydraulik für die Steuerung ein. Die wichtige Kunden für die Venom waren die Schweiz, Schweden und Venezuela.

Die Sea Venom  war eine Weiterentwicklung der N.F.2. Für den Trägereinsatz erhielt sie anklappbare Flügel, ein stärkeres Fahrwerk und einen ausklappbaren Fanghaken. Auch sie wurde in mehreren Versionen gebaut. Unter anderem flog sie auch im Dienst der französischen Marineflieger. 



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